Für eine gute und verlässliche Probenqualität ist sorgfältiges Arbeiten entscheidend. Schon kleine Abweichungen können die Sequenzierung beeinträchtigen.
Beschriftung
Beschriften Sie jedes Röhrchen eindeutig und herdbuchbezogen (z. B. Selektionsohrmarke, Herdbuchnummer oder Mutter-HB + Ohrspitze). Betriebsohrmarken reichen nicht aus. Verwenden Sie einen wasserfesten Permanentmarker und schreiben Sie gut lesbar.
Entnahme
Entnehmen Sie das Blut aus der äußeren Drosselvene (siehe Lehrvideo per QR-Code). Nutzen Sie ausschließlich die bereitgestellten 9 ml EDTA-Röhrchen und füllen Sie diese möglichst komplett. Nehmen Sie das Blut in einem Zug und verwenden Sie pro Tier eine neue Kanüle. Lassen Sie das Blut nicht offen in das Röhrchen einlaufen. Schwenken Sie das Röhrchen lieber etwas länger, um Klumpen zu vermeiden. Notieren Sie das Entnahmedatum auf dem beiliegenden Probenzettel.
Kühlung
Kühlen Sie die Probe so schnell wie möglich auf unter 5 °C – idealerweise sofort nach dem Schwenken auf Eis.
Gefrieren
Vermeiden Sie das Einfrieren nach Möglichkeit. Falls ein zeitnaher Versand (spätestens am Folgetag) nicht möglich ist, frieren Sie die Probe bei –20 °C ein.
Versand
Nutzen Sie gefrorene Kühlakkus. Verpacken Sie die Proben in einem Plastikbeutel, umwickelt mit Papierhandtüchern, damit kein direkter Kontakt zu den Akkus entsteht. Bringen Sie die Sendung schnellstmöglich zu DHL, nachdem Sie das Paket mit der zugesendeten Versandmarke versehen haben.
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Lehrvideo der Tiermedizinischen Hochschule Hannover zur Blutentnahme beim Schwein
